Montag, 7. August 2006 15:31 Kuala Lumpur, Malaysia. Ich höre gerade „wind of change“ und pfeife den Refrain mit. Ich bin verzweifelt. Ich muss mit ansehen wie mein Leben den Bach hinunter geht. Ich sitze zu hause. Alleine. Einsam. Verlassen. Ich sollte eigentlich Flyer verteilen. Doch es freut mich einfach nicht. Ich bin es leid, habe ich in meinem Leben doch schon über eine Viertelmillion verteilt. Und eigentlich bin ich recht antriebslos. Sitze oder liege auf der Couch und schaue in die Gedankenwelt. Sehe mir alte Zeiten an, bastle eigene Welten zusammen und sobald ich wieder in die Gegenwart komme bin ich verzweifelt. Klingt ernstlich depressiv, oder? Es freut mich einfach nicht alleine irgendwo hin zu gehen oder irgendetwas zu tun. Es macht einfach keinen Spaß. Es wäre toll hier eine Freundin so wie Eli zu haben. Einfach wen mit dem ich meine Zeit verbringen kann. Einfach um nicht länger alleine zu sein. Es scheint alles keinen Sinn zu machen. Die Zeit verrinnt. Einfach zu schnell. Die Tage verfliegen. Die Chance es doch noch irgendwie zu schaffen schwindet immer mehr. Tendiert jeden einzelnen Tag stärker gegen Null. Bald ist nichts mehr übrig. Bald ist nichts mehr übrig vom Leben und dann ist alles vorbei.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen