Montag, 28. August 2006 12:18 Kuala Lumpur, Malaysia. Gerade war noch Anfang August, dann Mitte August und jetzt ist er schon fast um. Nun gut, ein paar Tage hab’ ich also noch. Tja, ich bin gerade aufgewacht. Ich bin um eins in der Nacht schlafen gegangen und ich bin sofort eingeschlafen, so müde war ich. Um sieben Uhr hat dann mein Wecker geläutet, vorsichtig hab’ ich mich mal umgedreht. Schnell den Wecker abgedreht und wieder zurückgedreht. Nochmal schnell hinlegen und überlegen ob ich wirklich schon aufstehen will. Nette Sache. Nun bin ich ganz von selber aufgewacht, habe die Augen aufgeschlagen und war putzmunter. Eine feine Sache.
Irgendwie habe ich so das Gefühl, ich sollte schnell viele Flyer verteilen solange es noch erlaubt ist und ich sollte auch gleich neue drucken lassen, damit sie mir nicht ausgehen. Auf die Post muss ich auch noch gehen um die Stromrechnung zu zahlen. Und bei der Gelegenheit werde ich gleich zwei Postkarten nach Österreich verschicken. Eine an Alexandra und Daniel, eine an meine Oma.
Ich bin also vorher im Bett gelegen, frisch aufgewacht und habe einen Moment lang über das Leben und über die Arbeit nachgedacht, bevor ich mich überwunden habe und aufgestanden bin. Ich bin heute also wieder ganz alleine. Mich fertig zu machen und dann mit Flyern in der Tasche nach irgendwo zu fahren erfordert schon etwas Überwindung, aber nicht so wirklich viel. Was mich zurückhält überhaupt wegfahren zu wollen, oder irgendwas anderes zu tun ist, dass ich die zwei Leute noch immer nicht zurückgerufen habe, die sich bei mir auf die Flyer gemeldet haben. Ja, das ist es. Und ich bin so da gelegen und habe mir gedacht, wie einfach das Leben wäre wenn ich jetzt jemanden hätte der bei mir ist und mir hilft. Nicht hilft die Arbeit zu tun, sondern bloß hilft mich zu überwinden. Das ist es was ich brauche. Genau, eine Freundin, die mir dabei helfen kann, die mich einfach dabei unterstützt, das ist genial. Das ist es ja wovon ich ganze Zeit träume. Und ich habe mich gefragt, ob ich das vielleicht mit Kim machen kann. Ob sie mir vielleicht so sehr helfen kann wie ich Hilfe benötige. «Mach dir mal keine Sorgen, du wirst schon die Richtige finden.» Ja, ich werde schon die Richtige finden. Oder, die Richtige wird mich finden. Das wird ja immer besser.

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