Mittwoch, 30. August 2006 16:49 Kuala Lumpur, Malaysia. Ein neuer Eintrag! Sehr schön. Da fällt mir ein, ich muss noch meine Schmutzwäsche in die Wäscherei bringen. Ach, was soll ich dir sagen? Es ist doch einfach unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Ich kann mich erinnern, eben war noch Vorgestern. Jetzt ist schon wieder heute. Eben noch habe ich Flyer verteilt und jetzt gibt es schon wieder Leute, die seit über einer Woche auf meinen Rückruf warten. Pah, die Zeit verfliegt. Ebenso der heutige Tag. Da war es kurz vor acht Uhr als ich aufgewacht bin. Ich war aber so schlaff, dass ich nicht aufstehen konnte. Ich war ganz und gar nicht müde. Ich hab mich schon seit einiger Zeit hin und her gedreht und konnte nicht mehr schlafen, als ich dann die Augen aufschlug war ich putzmunter. Und es war noch nicht einmal acht Uhr morgens. Doch anstatt einfach aufzustehen und den Tag zu beginnen musste ich mich umdrehen und meine Augen zufallen lassen. Dann gehen mir tausende Gedanken durch den Kopf, ich werde schwindlig, werde nahezu bewegungsunfähig und schließlich falle ich in einen schlafähnlichen Zustand. Das war’s dann. Dann vergeht die Zeit und ich kann mich nicht mehr befreien aus dem Zustand in dem ich gefangen bin. Als um zehn Uhr dann mein Wecker geläutet hat, war ich richtig froh, und zugleich schockiert weil ich über zwei Stunden bewegungsunfähig, in sinnlose Gedanken verstrickt, auf dem Bett gelegen hab. Doch habe ich es auch dann nicht geschafft mich zu befreien und aufzustehen. Also verging die Zeit und ich lag auf dem Bett, geschlafen habe ich natürlich nicht. Es ist dieses auf dem Bett Liegen und sich nicht bewegen können. Das ist einfach ein schrecklicher Zustand. Ich habe noch nicht herausgefunden wie ich mich daraus befreien kann. Es ist ein krasser Gegensatz zu Schlaf, denn wenn du endlich aufstehst bist du fertig. Es ist so anstrengend, geistig anstrengend. Es ist als würdest du stundenlang einem Vortrag lauschen oder wie angestrengtes Denken in der Schule. Tatsächlich, es ist angestrengtes Denken. Ja, das ist es. Es war also kurz vor ein Uhr mittags als Johnny dann an meine Tür geklopft hat. Ach, was war ich froh, dass mich jemand aus diesem lethargischen Zustand befreit hat. Der Typ vom Telefon und Internet kam um eins. Also ging ich schnell duschen um Johnny zu dem Termin zu begleiten. Anschließend sind wir dann zusammen essen gegangen und sind auch noch kurz beim Copyshop stehen geblieben um neue Flyer zu bestellen. Sehr fein. Und dann sind wir noch etwas herumgelaufen, ich habe in ein paar Schuhgeschäften wegen meiner Größe gefragt, leider nicht zu bekommen. Wir waren auch noch in einem Vitaminladen, dort habe ich mir ein Flasche B-Komplex gekauft. Das tut mir sicher gut, wird mich hoffentlich ein Stück mehr in Richtung Gegenwart und raus aus den wirren, unkontrollierten Gedankenflüssen. Vielleicht hilf mir das auch mit dem Schlafen und Aufstehen. Ja, und jetzt da ich endlich wieder zu hause bin ist es plötzlich halb sechs. Wo ist denn die ganze Zeit hin? Eins aufgestanden. Über vier Stunden, wo sind sie? Nun, eigentlich wollte ich heute meinen Leitfaden fertig stellen und dann noch die paar Leute rückrufen, die sich gemeldet haben, doch das wird wohl nichts. Ich hab’ ja noch nicht mal angefangen einen Leitfaden zu schreiben. Das wird heute also wohl nichts mehr. Na dann...
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