Dienstag, 1. August 2006 16:16 Kuala Lumpur, Malaysia. Da hab’ ich mich also vor die Frage gestellt was ich mache, wenn alles hier scheitert. Und es scheitert nur weil ich scheitere. Es fällt und steht alles mit mir und durch meine Aktion. Ich verabsäume die richtigen Aktionen zu tun, zugunsten des gestressten Herumsitzens und Frust-in-mich-hinein-fressens. Ich habe nur einen Ausweg, einen letzten. Endgültig!,...
Schon einmal wäre ich beinahe gesprungen, mich hält nichts mehr zurück. Hier wohne ich im dreizehnten Stock, und ich würde mich sogar hinauf zum Dachgarten in den sechsundzwanzigsten Stock gegeben. Was für ein Fall! Aufstieg und Fall...
Ich weiß also genau was ich heute tun sollte. Und ich habe mittlerweile auch erkannt, dass mich der Tag nicht nur Geld kostet, so etwa vierhundert Ringgit. Sondern vielmehr, dass jeder verlorene Tag, an dem mein System nicht etabliert ist und für mich arbeitet, mich die kostbare Zeit kostet in der sich Einkommen Stück für Stück kumuliert und die Höhe erreicht, die ich benötige um hier durch zu kommen. Es geht also darum, dass ich in meiner ursprünglichen Planung ein Laufen des Systems zu einem früheren Zeitpunkt vorgesehen hatte und somit auch eine interessante Einkommensquelle. Und selbst wenn es im Juni nur Zwei-, im July dann Vier- und im August folglich Sechs-tausend gewesen wären, so hätte sich ein gemächlicher Polster für September gebildet und im Oktober trägt sich dann alles per Planung selbst. Doch dem ist nicht so. Ich habe verabsäumt das Richtige zu tun. Und nun... weiß ich nicht weiter.

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