Montag, 24. Juli 2006 11:56 Kuala Lumpur, Malaysia. Ich lese also wieder in dem Buch von Henry Ford. Es ist einfach genial. Lina hat mir ein Lesezeichen mit einem ganz besonderen Spruch darauf geschenkt. Ich hab’ es also in das Buch gesteckt und seit dem bin ich wieder am Lesen. Ford ist einfach genial, er sieht die Sachen mit Weitblick, er sieht weit über den Suppentellerrand hinaus. Ein wirklich inspirierendes Buch.
Da sitze ich nun also wieder. Und fürchte mich davor die Bewerber für den Job anzurufen. Die Leute, die mir helfen sollen es zu schaffen. Eines ist gewiss, wenn ich sie nicht anrufe und engagiere, können sie mir nicht helfen. Ich sollte es so betrachten, dass das die letzten zehn Telefonate meines Lebens werden, die ich noch zu führen habe. Dann bin ich frei. Mehr oder weniger. Aber dann hab ich zumindest mal jemanden für die Telefonate.
Wah!, es ist echt ein bedrückendes Gefühl. Und dann kommt noch die Gewissheit dazu, dass es zu tun ist. Es ist kein „vielleicht“, kein „wäre schön wenn“, kein „wenn man dazu kommt“, sondern es ist ein felsenfestes und unantastbares „muss!“. Es gibt kein Entrinnen.
Mein Plan ist also beinahe zu Ende geplant, die Umsetzung erfolgt Schritt für Schritt. Kleine Schwierigkeiten treten auf und werden gelöst, größere tauchen auf und werden ebenfalls gelöst. Alles läuft nach Plan. Nur noch ein paar Schritte und dann läuft mein sich selbst tragendes System. Nur noch ein paar Schritte, dann bin ich frei.
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