7. Juli 2006 10:46 Kuala Lumpur, Malaysia. Wie beginn’ ich am besten? „Hallo!“, „schönen guten Morgen!“ oder doch lieber „Waaah...!“ Wie dem auch sei, ich bin ganz brav und plan mäßig um sechs Uhr dreißig aufgewacht, als mein Wecker geläutet hat. Sechs Minuten später, als ich mich gerade streckte und so, kam der Weckruf des Hotels. In der nächsten halben Stunde riss mich die Schlummerfunktion meines Weckers noch einige Male aus dem süßen Dösen. Dann, ein ganzes Weilchen später erwache ich, es ist neun Uhr einundvierzig. Ein Gefühl der Verwirrung, des Versagens und der Wertlosigkeit umfängt mich für Momente. Doch dann seh’ ich wieder alles positiv, freu mich, dass ich heute Morgen schon so knapp vor dem Aufstehen war; ich fühle mich wie ein Athlet, der sich Tag für Tag an die Bestzeit annähert, um sie schließlich zu brechen. Und nicke noch mal ein. Nun, hier und jetzt, schließlich und endgültig erwacht, da bin ich. Einiges hab ich vor mir. Dann nichts wie los. Zum Bankomat möcht ich, ein paar Flyer verteilen. Dann möcht ich noch neue Flyer bestellen. Einen Wecker sollt ich kaufen. Und jetzt regnet es grad draußen, das heißt wenn ich schnell bin mit duschen und so, kann ich die Regenzeit sogar noch nutzen um Internet zu surfen.
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