4. Juli 2006 02:02 Kuala Lumpur, Malaysia. Gerade heim gekommen vom ersten Fokusgruppenmeeting, anschließendem Abendessen. Und noch einem Drink mit Jun, Petra und Mark. Jun ist echt süß. Wow, indonesisch. So süße Augen, ach ich sag’s dir, die Asiatinnen sind ein Hit. Jetzt trag ich noch schnell meine Resultate von heute in meinen 12 Wochen Plan ein. Ja, heute war schon ein guter Tag. Übrigens, meine Oma schickt mir das Geld. Gute Neuigkeiten. Viel neue Verantwortung. Hab mit Mark viel über sein System gequatscht, er hat in Indien zwei Sekretärinnen die full-time für ihn arbeiten. Das ist einfach genial. Das ist es was ich hier machen möchte, was ich hier mache.
Jun ist echt süß. Als ich ihren Reisepass angeschaut hab, hab ich gesehen, dass sie 78 geboren ist, 28 Jahre, uuuuhh. Sieht viel jünger aus. Na ja, jedenfalls sind wir nach dem Drink jetzt in Richtung Marks Wohnung gegangen. Ich hab mich dann mal erkundigt, ob sie noch irgendwas vorhaben. Und Jun meinte, wir würden alle bei ihm übernachten. Okay, ich hab also beschlossen heim zu gehen. Da war so ein Flow zwischen ihr und Mark, schon vorher, aber in dem Moment speziell und ich wusste: Okay, lass die Leute lieber alleine. Das muss ich mir nicht geben, vor allem wo ich sie attraktiv finde, sehr sogar. Das ist fast dasselbe wie die Situation, als ich Doris das erste Mal getroffen habe und wir unterwegs waren und dann irgendwann Christoph getroffen haben. Sie hat dann auch gemeint, wir würden einfach alle bei ihr übernachten, und in dem Moment war mir klar, dass die beiden was haben würden. Und da es nicht wirklich spannend ist daneben zu liegen wenn neben dir jemand Sex hat, hab ich diesmal beschlossen gleich heim zu gehen. So, jedenfalls hab ich damals Doris gefragt, ob sie sicher ist, dass ich mitkommen soll und ob sie sicher dass es sie nicht stört wenn ich mitkomme; ich wollte also wissen ob die beiden ungestört sein wollen. Als sie meinte es sei kein Problem und ich solle mitkommen, tat ich also so. Nun, ich hatte den Flow schon vorher gespürt und ich hätte mich einfach darauf verlassen sollen. Diesmal war ich also nicht sonderlich gespannt mit anzuhören wie es Mark mit Jun im Nebenzimmer treibt. Ich sag’s dir, ich bin mir jetzt schon etwas blöd vorgekommen. Na ja, that’s the way things go.

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