27. Apr. 21:40 „Bist du noch da? Ich könnte deine Hilfe brauchen.“ „Ja, ich bin immer da - Du brauchst mich bloß zu rufen.“ „Danke. Sag mir, was soll ich tun? Ich fühle mich matt und drohe schon wieder vor dem Fernseher zu verkümmern.“ „Nun, was hast du dir für heute noch vorgenommen?“ „Ich wollte noch Julia anrufen und sie fragen ob sie mir bei meiner Wohnungsauflösung helfen kann. ich wollte noch 20 Abrisszettel aufhängen. Ich wollte noch Flyer verteilen und meine neuen Kontakte in einer Tabelle erfassen.“ „Okay, und was ist nun dein Problem?“ „Ich fühle mich schon wieder hin und her gerissen und unwohl.“ „Ich verstehe. Was meinst du müsste nun getan werden?“ „Ich sollte Flyer verteilen und Abrisszettel aufhängen und anschließend hab ich noch immer Zeit um meine Kontakte abzutippen.“ „Das klingt gut.“ „Ja, es ist das selbe wie immer. Ich weiß was ich zu tun habe und dann tu ich es nicht. Ich weiß dass es nur ne Viertelstunde dauert 100 Flyer zu verteilen, wenn überhaupt. Ich weiß, dass das mein nächster erforderlicher Schritt ist.“ „Nun, dann hast du den ersten Schritt ja schon gemeistert. Wissen. Du weißt was du zu tun hast. Der zweite Schritt ist Verantwortung zu übernehmen.“ „Danke.“
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