Uffz! Einen schönen 27sten April wünsche ich! Es ist zwar mittlerweile schon fast wieder 15 Uhr. Du musst wissen ich liege noch im Bett, schreibe aber zumindest schon mal Blog. Das ist doch was? Ist das bereits ein Anzeichen dafür, dass es mir nicht ganz so gut geht? Ich hab herrlich geschlafen, hab zum ersten Mal seit über drei Wochen keinen Wecker gestellt. Und siehe da, ich bin um acht Uhr oder so aufgewacht, war super gelaunt, hatte ein Lächeln auf den Lippen und ein Funkeln in den Augen. Doch was dann passiert ist... Ich war so glückselig dass ich wieder eingeschlummert bin. Kein Schlaf mehr, nur noch dieses Dösen. Zwei Mal hat mich das Telefon aufgeschreckt, beide male war ich in der Luft und im nächsten Moment kerzengerade stehend aus dem Bett. Doch nachdem ich das Geklingel als Fehlalarm identifiziert hatte ließ ich mich beide Male wieder ins Kissen fallen.
Nun, heute stehen eine Menge Dinge an. Vieles gehört erledigt. Ich habe Vieles zu erledigen. Soll ich also für heute eine lange ToDo-Liste schreiben? Soll ich einen Battle-Plan machen, mir überlegen was wichtig ist, was zuerst erledigt gehört, Prioritäten setzten, alles gliedern - bis daher sollte alles glatt gehen. - Und dann auch anpacken? - tja, da wird’s wohl das erste Mal knifflig, denn das ist der Punkt an dem ich bisher so oft gescheitert bin. Enttäuschung. Nichterreichen der eigenen Vorgaben. Vielleicht sollte ich einfach lernen damit umzugehen, dass ich mir Sachen vornehme und sie nicht erreiche. Ja, das ist es. Ich kann mir ruhig viel vornehmen, ich muss bloß wenn ich nicht alles schaffe gelassen bleiben, darf nicht verzweifeln und muss am nächsten Tag wieder von vorne anfangen. Ich muss einfach lernen große Spiele zu spielen, hinzufallen und vorallem - aufzustehen.

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