Gestern Abend dachte ich mir noch: „Wenn ich da so sitze. Und schreibe. Und poste. Und Fotos einfüge. Und spüre wie die Zeit vergeht. Seltsames Gefühl.“
Und heute „Morgen“ hasse ich mich dafür wieder so lange auf gewesen zu sein. Wieso hab ich bloß den Fernseher aufgedreht als ich aufs Zimmer kam? Wieso hab ich nicht rechtzeitig erkannt was passieren würde? Wieso hab ich nicht vorausschauend Verantwortung übernommen? Und mich schlafen gelegt? Wieso bin ich jetzt schon wieder in der selben Situation? Okay, hatte ich das nicht schon mal? Was also tun? Was ist das Beste? Hilft es wenn ich mich fertig mache? Hilft es wenn ich jammere? Hilft es wenn ich mich fallen lasse? Hilft es mir wenn ich beschließe noch ein Stückchen weiter zu fallen um wieder mal am Grund des tiefen schwarzen Loches aufzuschlagen? Was hast du gelernt? In den letzten vier Wochen hier? Was hast du gelernt? Kannst du es bitte einfach annehmen? Okay, du hast verschlafen, und? Geht deshalb die Welt unter? Okay, ein gutes Stück des Tages ist vorüber. Bist du deshalb weniger wert? Nein. Also?! Siehst du was ich dir sagen will? Mach dich nicht fertig, okay? Iss jetzt mal Frühstück und entspann dich.
Vierzehn Uhr dreißig aufgewacht, Fünfzehn Uhr einundfünfzig aufgestanden. Schön zu wissen, dass ich noch Potential habe mich zu verbessern.
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