28. Apr. 21:09 Und wieder sitze ich in der Lobby meines Hotels. Warum? Weil es hier WLAN gibt. Und wieder hab ich Ambition Leute anzurufen. Wieso quäle ich mich eigentlich selbst so sehr? Wieso schiebe ich Sachen so vor mir her? Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten wie ich das ändern kann. Die erste ist es einfach zu tun. Die zweite ist es zu Tode zu analysieren und es dadurch aufzulösen. Allerdings ist das tun unerlässlich. Also ist die zweite wahrscheinlich nur theoretisch möglich. Umsetzbar ist demnach nur Möglichkeit eins. Toll! Klingt ganz nach „Der Weg hinaus ist der Weg hindurch!“ Naja, wenn ich der sein will der ich bin und wenn ich den Erfolg will von dem ich vorgebe ihn zu erstreben, dann bleibt mir letztlich gar nichts anderes übrig als zu telefonieren. Und wahrscheinlich ist die entscheidende Komponente meine Einstellung. Meine Einstellung zu mir. Meine Einstellung zu Leuten. Meine Einstellung zum Telefonieren. Meine Einstellung zu Arbeit. Meine Einstellung zum Leben. Meine Einstellung zu Erfolg. Meine Einstellung zu meiner Zukunft.
Will ich das auch wirklich erreichen wonach ich strebe, so habe ich das zu tun was unweigerlich dazu führt. Will ich also das tun was ich zu tun habe, so habe ich ich zu sein, so habe ich die Person zu sein, die das meistert. Will ich das nicht tun was erforderlich ist, bin ich nicht die richtige Person. Das heißt nicht, dass es mir nie und nimmer möglich sein wollte, sondern lediglich dass ich die Person zu sein habe. Dass ich diese Person werden muss und letztlich ja auch will. All die Barrieren am Weg sind demnach Reste eines alten Selbst. Ich habe also alte Muster zu durchbrechen, das fällt nicht immer leicht, dafür ist die Belohnung am Ende des Weges um so viel erstrebenswerter als alles andere.

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