Exakter Erstellungszeitpunkt leider unbekannt. Oh mein Gott! Wie fange ich bloß an? Das tiefe schwarze Loch hat mich verschluckt. Nein, ich will kein Mitleid. Seit über einer Woche habe ich nichts weitergebracht. Was an sich ja nicht schlimm ist, bloß wenn ich am Boden bin scheint es mich fertig zu machen. Und ich fühle mich platt. Aufstehen ist schwer! Schlafengehen fast noch schwerer. Wenn ich unten bin, so wie heute und auch gestern, und vorgestern und so weiter - dann esse ich zu wenig oder gar nichts, da ich Angst habe unter Leuten zu sein, alleine unter all den Leuten zu sein. Ich fühle mich dann schrecklich allein, habe aber noch viel mehr Angst davor mich unter Leute zu begeben. Heute bin ich so gegen 16.00 Uhr aufgestanden, duschen und so weiter, dann war es schon 7 am Abend. Vor lauter Hunger habe ich es dann doch geschafft in ein Restaurant zu gehen, die Kellnerin hat mich abgezockt. Habe einem flüchtigen Bekannten einen Regenschirm zurückgebracht, den er mir gestern geliehen hatte. Nun, den Rest des Abends habe ich auf dem Zimmer verbracht, ferngesehen, am Computer gezeichnet und im Internet gesurfed. Zeit totgeschlagen. Dabei bin ich auf ein Blog von Susanne gestoßen. Viele ihrer Posts gehen mir so nahe. Ich fühlte mich so verstanden. Es tut gut zu wissen, dass es auch noch andere Leute gibt, die ein „normales“ Leben haben und dennoch Stimmungsschwankungen. Es ist einfach nur so: Einiges von dem was ich bei ihr gelesen habe drückte Dinge aus für die ich seit Jahren keine Worte gefunden habe.

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