29. Apr. 17:02 Ich fühle mich traurig. Der Film den ich gerade sah nahm eine traurige Wendung. Und das Ende des Filmes kann ich nicht mehr sehen, da es gerade zu regnen beginnt und der Fernseher jetzt keinen Empfang mehr hat.
Was mir etwas fehlt ist die Malerei, die ich in Wien zurückgelassen habe. Seit einem Monat hatte ich keinen Pinsel mehr in meiner Hand. Vor ein paar Tagen, vor dem Einschlafen dachte ich darüber nach wie sehr mir die Malerei doch fehlt. Wie schön es doch wäre hier malen zu können. Auch das stimmt mich traurig. Und ich hatte einen Traum, einen Wunsch, eine Sehnsucht. Hier zu malen wäre so wunderschön. Hier ein kleines Lokal zu mieten, dort zu malen und meine Bilder auszustellen. Das wäre einfach wundervoll. Das ist für mich etwas Wunderschönes. Ja, das erachte ich als erstrebenswert. Auch in Wien hatte ich schon den Traum von einem eigenen Atelier, von einer kleinen Galerie. Hier könnte ich dies auch verwirklichen. Mein Traum ist nicht an einen Ort gebunden.
Wäre es lohnenswert in meinem Geschäft zu arbeiten um mir diesen Traum verwirklichen zu können? Ich denke schon. Wäre das etwas wofür ich bereit wäre den Preis zu zahlen. Etwas wofür ich bereit wäre die Schranken meiner selbst zu durchbrechen um mir einen großen Traum zu verwirklichen. Ich hatte auch die Idee meine Mutter zu ersuchen einige meiner Bilder zu verkaufen, bzw. eine Möglichkeit zu finden diese auszustellen. Das wäre schön. Würde mir auch Einnahmen bringen. Mit Malerei Geld zu verdienen wäre überhaupt das höchste Maß an Freiheit, das ich mir vorstellen könnte. Natürlich ist es konzeptionell sehr interessant mein Geschäft so groß aufzubauen, dass ich davon angenehm leben kann und es meine Malerei trägt.
Ich sollte mich vielleicht mal ins Internet schmeißen um ein paar Bilder zu finden, die meinem Traum nahe kommen. Nein, wohl doch nicht. Das was ich suche, ist etwas Neues. Etwas Eigenes.

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