Ich im Kino mit mir selbst. Nachdem ich mit meiner Mama in meinem Lieblingslokay, Sagya, essen war, beschloß ich trotz meiner Kopfschmerzen, Übelkeit und Fieber noch ins Kino zu gehen. Um 21:00 Uhr spielte es jedoch nur drei Filme und da ich nicht warten wollte, wählte ich, wie sollte es anders sein, jenen von dem ich mir am meisten erwartete. So vergingen also fast zwei Stunden in einem Kinosaal, ein paar Mal gelacht, ein paar Mal geschmunzelt, oft skeptische Blicke gen die Leinwand geworfen, und von Zeit zu Zeit vor lauter Enttäuschung um der Menschheit trivialen, geschmacklosen Humor den Kopf geschüttelt. Sehenswert, nur unter der Voraussetzung, dass man aktiv daran interessiert ist wertvolle Zeit seines Lebens mit Unnötigem, Inhaltslosem und nicht gerade Niveauvollem zu vergeuden. Zwei Stunden in denen ich der Realität entflüchtet bin, das war mein Plan, und in denen ich zeitweise meine Kopfschmerzen vergaß.

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