Noch 87 Stunden und 5 Minuten bis Malaysia! Bin gerade aufgewacht, es ist 19:50 Uhr. Ich habe ein Gefühl als würde mir das Wasser bis zum Hals stehen. Verdammt, ich sollte aufhören zu jammern, aber ich wollte um 13 Uhr aufstehen und jetzt ist schon wieder der ganze Tag vorbei. Ich halt das nicht mehr aus. Etwas muss sich ändern. Das wird mir alles zu viel. Ich muss mich ändern. Wenn ich mir denke „etwas muss sich ändern“ oder „das muss sich ändern“, dann fühlt sich das fein an für mich, wenn ich aber „ich muss mich ändern“ denke, so spüre ich richtige Widerstände in mir auftauchen. Fast acht am Abend. 7 Neue Emails, mit denen der letzten 2 Tage, an denen ich auch so vollkommen daneben war, macht das 21 ungelesene. 3 Anrufe in Abwesenheit, 5 neue Kurzmitteilungen, 14 neue Nachrichten auf meiner Sprachbox. Okay, wo soll ich anfangen? Ich fühl mich überwältigt von diesem Berg, dieser Flut an ständig, stetig neu hinzukommenden, zu erledigenden Dingen. Wann soll ich denn die wirklich wichtigen Sachen tun, wenn mir das schon zu viel ist? Langsam fange ich vielleicht wirklich noch an zu verzweifeln, ich wünschte alles wäre anders.
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